Wir für die Umwelt

Landessportbund Hessen sucht "100 klimaaktive Sportvereine"

Nachhaltigkeitsstrategie Hessen

Die Landesregierung initiiert in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen die „Nachhaltigkeitsstrategie Hessen“. Dem Landessportbund Hessen e.V. ist es gelungen, im Rahmen dieser Initiative, ein eigenes Projekt für „100 klimaaktive Sportvereine“ in Hessen aufbauen zu können. Hierfür möchten wir Sie als einen der 100 teilnehmenden Vereine gewinnen. Aktiver Klimaschutz reduziert nicht nur die klimaschädlichen Emissionen sondern entlastet auch noch die Vereinskasse. Jeder Liter Heizöl oder jede Kilowattstunde Erdgas und Strom die eingespart werden, verringern die Umweltbelastungen und sind am Ende des Jahres bares Geld wert.

Hierfür ist es notwendig, dass Sportvereine gemeinsam mit dem Landessportbund Hessen e.V. bereit sind, sich an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsprogramme aktiv zu beteiligen.

Ziele:

Zielsetzung ist, den Klimaschutz in den Sportanlagen sowie die Sensibilität bei den Vereinsmitgliedern zu verbessern und Maßnahmen - ob groß oder klein - umzusetzen.

Weitere Informationen zur „Nachhaltigkeitsstrategie Hessen“ finden Sie im Internet unter  www.hessen-nachhaltig.de

...der DAFKS ist einer dieser Vereine

Erster Umwelt- und Klimaschutzberater im Sport - Sportkreis 18

Im Rahmen des Programmes „100 Sportverein für den Umwelt- und Klimaschutz“ des Landes Hessen und des Landessportbundes Hessen konnte Winfried Jäger vom Deutsch-Amerikanischen Freundschafts-, Kultur- & Sportverein KONTAKT Fulda (DAFKS) jetzt die Ausbildung zum Umwelt- und Klimaschutzberater im Sport jetzt erfolgreich abschließen. Im Sportkreis 18 ist er momentan der erste Berater für Umwelt- und Klimaschutz im Sport, der durch den Landessportbund Hessen ausgebildet wurde.

Die Ausbildung umfasste unter anderem die Einführung in die Öko-Check Beratung, Ausstattung von Sanitäranlagen, Wassereinsparung und Trinkwasserhygiene in Sportanlagen, Öl- / Gas- Nieder- und Tieftemperatur- sowie Brennwerttechnik, regenerative Heiztechnik (Solaranlagen, Wärmepumpen, Festbrennstofftechnik), zentrale- und dezentrale Trinkwassererwärmung. Aber auch die Sportinfrastruktur wie der Bau, die Pflege und die Renovierung von Rasen-, Tennen-, Ricoten- und Kunststoffrasenplätzen, die Beleuchtung und Bewässerung sowie der Einsatz von Solarstrom in Sportfreianlagen sowie die Dämmung von Fassaden und Fenster, die Sanierung von asbesthaltigen- sowie Flachdachabdichtungen, Sporthallenbeleuchtungssystemen etc. gehörten zu der Ausbildung. Die Ausbildung selbst gliederte sich dabei in theoretische und praktische Abschnitte bis hin zu Seminaren bei Herstellern von Windkraftanlagen und Solartechnik JUWI in Wörrstadt oder in moderner Heiztechnik Vissmann in Nordhessen.

Der DAFKS KONTAKT Fulda geht durch diese Maßnahme weitere Wege, um wertvolle Ressourcen zu erhalten  Jäger`s Standpunkt ist „jeder kann was für die Umwelt tun, viele kleine Maßnahmen ergeben ein Ganzes – wir werden was tun, natürlich muss man Check machen, was umgesetzt werden kann, nicht jede Maßnahme ist sinnvoll, sie muss im Verhältnis stehen“.

Der Landessportbund Hessen befasst sich schon lange mit dem Thema und äußert sich dazu. Umwelt-, Klimaschutz- und Kosteneinsparmaßnahmen, der Höhenflug der Energiepreise und attraktive Förderangebote für energetische Modernisierungen wecken immer mehr das Interesse der Betreiber von Sportstätten. Deshalb ist auch die Ausbildung zum Umwelt- und Klimaschutzberater im Sport gefragter denn je.Die Berater ermitteln einen planvollen und günstigen Energieeinsatz. Nach Erarbeitung eines individuellen Energiekonzeptes informieren Sie über die Möglichkeiten, Energie einzusparen und Energie optimal zu nutzen, sowie über den möglichen Einsatz so genannter alternativer, regenerativen Energieträger - insbesondere bei Neubau, Modernisierung und Sanierung der Investitionsvorhaben.Bei einem geschätzten Sanierungsbedarf von 42 Milliarden Euro im Deutschen Olympischen Sportbunde (DOSB) alleine in veralteten Sportanlagen in Deutschland könnten daher Sanierungen und Modernisierungen mit energiesparenden Maßnahmen schneller umgesetzt und finanziert werden. Hierfür ist jedoch eine fachgerechte, sportstättenspezifische Beratung notwendig.

Die Qualifizierung von Mitarbeitern der Landessportbünde, der Bundes- und Landesverbände sowie von Vereinen, Kommunen, Energieberatern, Planungsbüros und Mitarbeitern im Gebäudemanagement ist deshalb von herausragender Bedeutung für die Zukunft.

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