Konzert der SPITZENKLASSE – stehende Ovationen

Konzert der SPITZENKLASSE – stehende Ovationen

Ein musikalischer Leckerbissen der Spitzenklasse und das erste Konzert nach 1 ½-Jahren der Pandemie gab es im Festsaal der Fuldaer Orangerie (Stadtsaal). Am Mittwoch fand das lange geplante Wohltätigkeitskonzert des Musikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling statt. „Das erste Konzert des Musikkorps nach rund 1 ½ Jahren Corona-Pause findet hier und heute in Fulda als Deutschlandpremiere statt“, – so Scheibling.

Die Benefizveranstaltung wurde zugunsten  sozialer Projekte des DAFKS KONTAKT Fulda veranstaltet. In seiner Begrüßung betonte Winfried Jäger – Präsident des DAFKS: „Unser Motto „Wir bewegen was“ sagt ja bereits aus, dass wir uns vielfältig für die Gesellschaft einsetzen: ob soziale Jugend- oder Seniorenarbeit, Integration-, Asyl- oder Inklusion und Sport. Wir sind mittlerweile mit vielen unterschiedlichen Abteilungen ein breit aufgestellter Verein „.

Stellvertretend für die vielen Amts- und Würdenträger konnte Jäger in Vertretung des  Oberbürgermeisters und Schirmherren den Stadtrat Bernhard Lindner und den Bürgermeister von Petersberg Carsten Froß begrüßen. Für die vielen Vereinsvertreter ging ein besonderer Gruß an Michael Trost Ehrenmitglied des DAFKS und Sektionsleiter der Gesellschaft für Sicherheitspolitik.

Stehende Ovationen erhielt das Musikkorps der Bundeswehr für sein rund 2 1/2-stündiges Programm. Die in Perfektion vorgetragenen Musikstücke von der Konzertouvertüre „Die Königskinder“ über den „Admiral Stosch-Marsch“ bis hin zum „What a wonderful world“ zeigten die Vielfältigkeit des Musikkorps, dass mit 65 Musiker/innen aus Siegburg angereist war. Der Auftrag des Musikkorps der Bundeswehr als eines der musikalischen Aushängeschilder ist nicht nur für alle offiziellen Empfänge der Bundesregierung und die Repräsentation in den alten Bundesländern zuständig.

Ursprünglich sollte das Konzert bereits am 16.März 2020 stattfinden, das war aber wegen der Corona-Pandemie und danach lange Zeit nicht möglich gewesen.

Das Konzert wurde nach den aktuell gültigen Corona 3G-Reglen statt. „Wir freuen uns! Dieses Konzert nach den geltenden Abstandsregeln sehr gut besucht ist. Maximal hätten wir nur wenige Gäste mehr einlassen können“, – so Jäger.  

Ein zentraler Punkt war auch das Gedenken an die Opfer der Attentate auf das World Trade Center in New York. „Der 11.09. oder 9/11-en ist für uns als Deutsch-Amerikanischer Freundschafts-, Kultur- & Sportverein ein wichtiges Datum. Wir wollten den 20. Jahrestag mit einer besonderen Aktivität begehen. Wie auch der Presse zu entnehmen war, haben wir eine besondere Veranstaltung lange im Vorfeld geplant. Dieses Wohltätigkeitskonzert heute bietet dafür den würdigen  Rahmen. Dieser Rahmen wäre in diesem Jahr am direkten Datum nicht möglich gewesen“, – betonte Jäger. In einer Schweigeminute wurde der Opfer gedacht.

Viele Vorarbeiten für die Veranstaltung waren nötig. Jäger bedankte sich bei Peter Gies und den Oberstabsfeldwebel des Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg Stefan Hahn: „Gemeinsam haben wir diese Vorbereitungen geschultert“.